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Wärmepumpe mit photovoltaik kombinieren für maximale ersparnis

Entdecken Sie, wie Sie Ihre wärmepumpe mit photovoltaik kombinieren, um heizkosten drastisch zu senken und energieunabhängig zu werden. Ein praxisleitfaden.

Eine Wärmepumpe mit Photovoltaik zu koppeln, ist wohl der cleverste Schachzug, wenn man von Energieunabhängigkeit und minimalen Heizkosten träumt. Die Idee ist einfach und genial zugleich: Sie erzeugen mit der Sonne auf dem Dach Ihren eigenen Strom und nutzen diesen direkt, um Ihr Zuhause wohlig warm zu bekommen. So entkoppeln Sie sich Schritt für Schritt von den Launen des Strommarktes. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch ein echtes Statement für den Klimaschutz.

Warum diese Kombination unschlagbar ist

Eine Wärmepumpe mit einer PV-Anlage zu verheiraten, ist viel mehr als nur eine technische Aufrüstung. Es ist eine strategische Entscheidung für die Zukunft – sowohl für Ihre Immobilie als auch für Ihre finanzielle Freiheit. Statt teuren Strom aus dem öffentlichen Netz zu ziehen, versorgt sich Ihre Wärmepumpe einfach zum Großteil selbst. Direkt vom eigenen Dach.

Diese Synergie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es darum geht, den Eigenverbrauch zu maximieren. Ein typischer Haushalt mit PV-Anlage nutzt oft nur 20 bis 30 % des selbst erzeugten Stroms. Der Rest fließt für eine bescheidene Vergütung ins Netz. Kommt aber eine Wärmepumpe als großer, planbarer Stromabnehmer ins Spiel, ändert sich das Bild komplett.

Der wirtschaftliche Vorteil im Detail

Der springende Punkt ist der enorme Preisunterschied. Für Netzstrom zahlen Sie aktuell locker 35 bis 42 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Ihr eigener Solarstrom vom Dach kostet Sie in der Erzeugung hingegen nur 8 bis 12 Cent/kWh. Jede einzelne Kilowattstunde, die Ihre Wärmepumpe mit Sonnenstrom läuft, ist also eine direkte und spürbare Ersparnis.

Besonders gut funktioniert das in den Übergangszeiten. Im Frühling und Herbst, wenn die Heizung noch oder schon wieder läuft, liefert die PV-Anlage oft schon reichlich Energie. Mit einer intelligenten Steuerung und idealerweise einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch so auf beeindruckende 70 bis 80 % hochschrauben. Diese Entwicklung wird auch von der Bundesregierung aktiv gefördert, denn sie hilft, die Klimaziele zu erreichen. Eine gut geplante Anlage kann die jährlichen Heizkosten im Vergleich zu einer alten Gasheizung um fast 2.000 Euro drücken. Ausführlichere Infos zum Sparpotenzial finden Sie beispielsweise bei auxolar.de.

Die eigentliche Magie entsteht, wenn der größte Stromfresser im Haus – die Heizung – auf die günstigste verfügbare Energiequelle trifft. Ihre Wärmepumpe wird vom reinen Kostenfaktor zu einem smarten Verbraucher, der die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage auf ein neues Level hebt.

Werfen wir einen kurzen Blick auf den Kostenunterschied beim Betrieb der Wärmepumpe. Die folgende Tabelle macht deutlich, wie sehr sich die Nutzung von eigenem Solarstrom lohnt.

Kostenvergleich zwischen Heizen mit Netzstrom und eigenem Solarstrom

Kostenfaktor Heizen mit Netzstrom Heizen mit PV-Strom
Annahme Strompreis pro kWh 0,40 € 0,10 €
Jährlicher Strombedarf WP (Beispiel) 4.000 kWh 4.000 kWh
Jährliche Betriebskosten 1.600 € 400 €

Wie man sieht, ist die Ersparnis enorm. Selbst wenn nur ein Teil des benötigten Stroms von der eigenen PV-Anlage stammt, sinken die laufenden Kosten drastisch.

Ein Blick auf die langfristigen Gewinne

Die Vorteile gehen aber weit über die jährliche Stromrechnung hinaus. Wenn Sie Ihre Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren, schaffen Sie nachhaltige Werte für die Zukunft:

  • Wertsteigerung der Immobilie: Ein Haus, das sich energetisch quasi selbst versorgt, ist ein starkes Verkaufsargument. Das steigert den Marktwert spürbar.
  • Beitrag zum Klimaschutz: Sie reduzieren Ihren CO₂-Fußabdruck massiv. Statt fossiler Brennstoffe heizen Sie nahezu emissionsfrei mit der Kraft der Sonne.
  • Krisensicherheit und Unabhängigkeit: Die unvorhersehbaren Sprünge an den Energiemärkten oder politische Krisen können Ihnen deutlich weniger anhaben.

Ein kleines Beispiel aus Niedersachsen macht es greifbar: Ein typisches Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von 15.000 kWh pro Jahr kann seinen Netzstrombezug für die Heizung durch diese Kombination um über 60 % senken. Das entlastet nicht nur die Haushaltskasse, sondern gibt auch das gute Gefühl, für die Zukunft bestens aufgestellt zu sein.

So planen Sie die Anlage für Ihr Zuhause richtig

Wer Wärmepumpe und Photovoltaik erfolgreich kombinieren will, muss bei der Planung ansetzen, nicht erst bei der Montage. Ein System entfaltet sein volles Sparpotenzial nämlich nur dann, wenn alle Komponenten perfekt auf Ihr Haus und Ihre Gewohnheiten zugeschnitten sind. Sehen Sie die Planung als das Fundament – hier entscheidet sich, wie effizient und zukunftssicher Ihre Energieversorgung wirklich wird.

Der folgende Prozessablauf zeigt den Energiefluss, den wir mit einer cleveren Planung optimieren wollen.

Prozessablauf des Energieflusses: Sonnenenergie (PV) speist ein Haus, welches eine Wärmepumpe antreibt.

Man sieht gut, wie die Sonnenenergie vom Dach direkt im Haus genutzt wird, um die Wärmepumpe anzutreiben. Diese versorgt Sie dann zuverlässig mit Heizwärme und Warmwasser.

Zuerst die Grundlagen prüfen: Was gibt Ihr Haus her?

Bevor wir über Kilowatt und Speichergrößen reden, müssen wir uns die Gegebenheiten vor Ort genau ansehen. Klar, ein reines Süddach ist für die PV-Anlage ideal. Aber auch Ost-West-Dächer sind eine hervorragende Option. Sie verteilen die Stromproduktion viel gleichmäßiger über den Tag, was dem typischen Familienalltag oft besser entgegenkommt.

Genauso entscheidend ist der Aufstellort der Wärmepumpe. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe braucht freie Luftzirkulation und – ganz wichtig – genügend Abstand zum Nachbarn, um niemanden mit Betriebsgeräuschen zu stören. Moderne Geräte sind zwar flüsterleise, aber eine kluge Platzierung erspart Ihnen von vornherein Diskussionen am Gartenzaun.

Werfen Sie auch einen Blick auf Ihre Heizung. Haben Sie bereits eine Fußbodenheizung? Perfekt! Diese Flächenheizungen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und sind damit die idealen Partner für eine Wärmepumpe. Aber keine Sorge, auch moderne, ausreichend dimensionierte Heizkörper können oft ausreichen, um das System effizient zu betreiben.

Ein hartnäckiger Irrglaube ist, dass nur Neubauten für die Kombination aus Wärmepumpe und PV geeignet sind. Die Realität, gerade hier in Niedersachsen, sieht anders aus: Viele Bestandsgebäude lassen sich mit gezielten Maßnahmen – etwa einer besseren Dämmung oder dem Austausch alter Fenster – fit für diese zukunftsweisende Technologie machen.

Die richtige Dimensionierung – hier entscheidet sich die Wirtschaftlichkeit

Die größte Herausforderung ist es, die Anlage passgenau zu dimensionieren. Wer sich hier nur auf grobe Faustregeln verlässt, riskiert ein ineffizientes oder schlicht unwirtschaftliches System. Das Ziel ist klar: Die PV-Anlage muss groß genug sein, um nicht nur die Wärmepumpe, sondern auch den restlichen Haushalt bestmöglich mit Strom zu versorgen.

Um den Bedarf realistisch zu ermitteln, schauen wir uns zwei zentrale Werte an:

  • Die Heizlast des Gebäudes: Sie gibt an, wie viel Wärmeenergie Ihr Haus an einem richtig kalten Wintertag verliert. Eine saubere Heizlastberechnung ist das A und O für die Wahl der passenden Wärmepumpengröße.
  • Der jährliche Stromverbrauch: Nehmen Sie Ihre letzte Jahresabrechnung zur Hand und addieren Sie den voraussichtlichen Mehrbedarf durch die Wärmepumpe. Ein typisches Einfamilienhaus muss hier mit zusätzlichen 4.000 bis 6.000 kWh pro Jahr rechnen.

Als Orientierung: Eine PV-Anlage für einen Vier-Personen-Haushalt mit Wärmepumpe sollte schon eine Leistung von mindestens 10 bis 12 Kilowatt-Peak (kWp) haben, um wirklich einen spürbaren Beitrag zur Autarkie zu leisten.

Warum der Stromspeicher oft das Zünglein an der Waage ist

Ein Stromspeicher ist meist das entscheidende Puzzleteil, um den Eigenverbrauch in die Höhe zu treiben. Die Logik ist einfach: Ihre PV-Anlage produziert mittags den meisten Strom, doch die Heizung läuft oft morgens und abends auf Hochtouren. Ohne Speicher würden Sie den wertvollen Mittagsstrom für eine geringe Vergütung ins Netz einspeisen und abends teuren Netzstrom für die Wärmepumpe zukaufen. Das kann nicht das Ziel sein.

Ein Batteriespeicher fängt diese Energie auf und stellt sie genau dann bereit, wenn Sie sie brauchen. So lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von mageren 30 % auf beeindruckende 80 % steigern.

Wichtig ist dabei die richtige Speichergröße. Er darf weder zu klein noch überdimensioniert sein, um wirtschaftlich zu bleiben. Für einen durchschnittlichen Haushalt haben sich Kapazitäten zwischen 7 und 12 kWh als guter Mittelweg erwiesen. Die exakte Auslegung muss aber immer auf Basis Ihres persönlichen Verbrauchsprofils erfolgen. Detaillierte Informationen zur Planung und Installation der elektrischen Komponenten finden Sie übrigens auch in unserem Ratgeber über umfassende Elektroinstallationen.

Die Technik hinter einem effizienten System verstehen

Eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage sind für sich genommen schon echte Kraftpakete für Ihr Zuhause. Der eigentliche Clou entsteht aber erst, wenn beide clever miteinander kommunizieren. Erst die richtige Technologie im Hintergrund macht aus zwei einzelnen Anlagen eine hocheffiziente Einheit, die wie ein eingespieltes Team arbeitet.

Moderner Technikraum für Wärmepumpe und Photovoltaik mit Speichern und Steuerungseinheiten in ländlicher Umgebung.

Man kann sich diese Steuerungstechnik wie den Dirigenten eines Orchesters vorstellen. Jedes Instrument mag perfekt sein, aber erst der Dirigent sorgt für die Harmonie. Genau diese Rolle übernimmt in Ihrem Energiesystem ein Energiemanagementsystem (EMS).

Das Gehirn der Anlage: Das Energiemanagementsystem

Das EMS ist die Schaltzentrale, die alle Energieflüsse in Ihrem Haus überwacht und steuert. Es misst in Echtzeit, wie viel Strom Ihre PV-Anlage gerade vom Dach liefert und was im Haus verbraucht wird. Seine wichtigste Aufgabe: Den selbst erzeugten Solarstrom so intelligent wie möglich zu verteilen.

Scheint die Sonne und es entsteht ein Stromüberschuss, trifft das EMS eine entscheidende Wahl. Anstatt den wertvollen Strom für eine geringe Vergütung ins Netz zu speisen, leitet es ihn gezielt zur Wärmepumpe. Und die fängt dann an, vorausschauend zu arbeiten.

Ein gutes EMS agiert quasi wie Ihr persönlicher Energiemanager. Es weiß genau, wann die Stromerzeugung am höchsten ist, und nutzt diesen Moment, um Wärme für später zu „bunkern“. So wird Ihr Heizsystem im Grunde zu einer thermischen Batterie.

Das EMS kann der Wärmepumpe zum Beispiel das Signal geben, den Pufferspeicher oder den Warmwasserspeicher auf eine höhere Temperatur als gewöhnlich aufzuheizen. Diese gespeicherte Wärme steht Ihnen dann abends oder am nächsten Morgen zur Verfügung – ganz ohne teuren Strom aus dem Netz beziehen zu müssen.

Wechselrichter: Warum „Hybrid“ oft die bessere Wahl ist

Der Wechselrichter ist das Herzstück jeder PV-Anlage. Seine Aufgabe ist es, den Gleichstrom von den Solarmodulen in den haushaltsüblichen Wechselstrom umzuwandeln. Sobald aber eine Wärmepumpe und ein Batteriespeicher ins Spiel kommen, rückt eine spezielle Variante in den Fokus: der Hybrid-Wechselrichter.

Ein Standard-Wechselrichter kümmert sich nur um den Solarstrom. Ein Hybrid-Wechselrichter ist dagegen ein echtes Multitalent. Er vereint die Funktionen eines PV-Wechselrichters und eines Batterie-Wechselrichters in einem Gerät.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Höhere Effizienz: Es gibt weniger Umwandlungsverluste, weil die Energieflüsse zwischen PV-Anlage, Batterie und Hausnetz zentral aus einer Hand gemanagt werden.
  • Weniger Kosten und Platz: Ein Gerät ist oft günstiger in der Anschaffung und braucht weniger Platz im Technikraum als zwei separate.
  • Perfekte Abstimmung: Alle Komponenten sind von vornherein aufeinander abgestimmt, was die Kommunikation mit dem EMS deutlich vereinfacht.

Für jeden, der von Anfang an eine Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren und einen Batteriespeicher einplanen möchte, ist ein Hybrid-Wechselrichter heute eigentlich die logische Konsequenz. Die Investition rechnet sich durch die höhere Gesamteffizienz des Systems oft schon nach kurzer Zeit.

Intelligente Steuerung in der Praxis

Wie sieht so etwas im Alltag aus? Ein gutes Beispiel ist ein Projekt, das wir von der Energiekonzepte4you GmbH im Raum Hannover umgesetzt haben. Das dort verbaute System nutzt nicht nur die aktuellen Daten zu Erzeugung und Verbrauch, sondern bezieht auch Wetterprognosen mit ein.

Das EMS weiß also schon morgens, dass für den Nachmittag reichlich Sonne gemeldet ist. Anstatt die Wärmepumpe vormittags mit Netzstrom laufen zu lassen, wartet das System einfach auf die ertragreichen Sonnenstunden am Nachmittag, um dann den Pufferspeicher maximal zu laden. Diese vorausschauende Arbeitsweise drückt den Netzbezug auf ein Minimum und maximiert die Nutzung des kostenlosen Solarstroms.

Wissenschaftliche Studien untermauern diesen Nutzen aus der Praxis. Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts ISE hat gezeigt, dass PV-Anlagen den Strombedarf von Wärmepumpen schon allein zu rund 36 % decken können. Kommen ein Batteriespeicher und eine intelligente Steuerung dazu, schnellt dieser Wert auf bis zu 70 % hoch. Das ist eine massive Effizienzsteigerung für die gesamte Anlage. Mehr zu diesen spannenden Ergebnissen können Sie hier nachlesen.

Die moderne Technologie macht es möglich, Ihre Heizung von einem starren Verbraucher in einen flexiblen und intelligenten Partner Ihrer eigenen Energieerzeugung zu verwandeln.

Fördermittel und Finanzierung optimal ausschöpfen

Wer darüber nachdenkt, eine Wärmepumpe mit Photovoltaik zu kombinieren, hat nicht nur das Klima im Blick, sondern auch den Geldbeutel. Und das ist auch gut so, denn der Staat belohnt diesen Schritt so großzügig wie nie zuvor. Eine solche Investition muss Sie nicht abschrecken – Bund, Länder und sogar Kommunen unterstützen Sie mit attraktiven Förderprogrammen. Das sind keine Almosen, sondern ein klares politisches Signal: Der Umstieg auf erneuerbare Energien soll sich für Hausbesitzer richtig lohnen.

Das wichtigste Werkzeug dafür ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Die Anträge laufen dabei entweder über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das System ist clever aufgebaut, mit verschiedenen Bausteinen, die man stapeln kann, um den Zuschuss zu maximieren.

So setzen sich die staatlichen Zuschüsse zusammen

Das Fördersystem ist flexibel, was es auf den ersten Blick vielleicht etwas unübersichtlich macht. Aber im Grunde ist es ganz einfach. Schauen wir uns die Bausteine einmal genauer an:

  • Grundförderung: Schon allein für den Einbau einer neuen, effizienten Wärmepumpe gibt es einen soliden Sockelbetrag von 30 % der förderfähigen Kosten. Das ist die Basis für jedes Projekt.
  • Klimageschwindigkeits-Bonus: Hier wird Schnelligkeit belohnt. Wer eine alte, aber noch funktionierende fossile Heizung – also Öl, Kohle, Gasetagenheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gas-Zentralheizung – rauswirft, bekommt satte 20 % extra.
  • Effizienz-Bonus: Wenn Sie sich für eine besonders umweltfreundliche Wärmepumpe entscheiden, die ein natürliches Kältemittel wie Propan nutzt oder ihre Energie aus dem Erdreich, Grundwasser oder Abwasser zieht, gibt es weitere 5 % obendrauf.
  • Einkommens-Bonus: Für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 40.000 € pro Jahr legt der Staat nochmals 30 % dazu.

Das Beste daran: Diese Boni lassen sich kombinieren. Sie addieren einfach die Prozentsätze, die auf Ihr Vorhaben zutreffen.

Ganz wichtig zu wissen: Der maximale Zuschuss ist bei 70 % gedeckelt. Die anrechenbaren Kosten für die erste Wohneinheit (z. B. ein Einfamilienhaus) liegen bei 30.000 Euro. Rechnerisch ergibt das einen maximalen Zuschuss von beeindruckenden 21.000 Euro!

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Förderbausteine, die im Rahmen der BEG für den Heizungstausch zur Verfügung stehen.

Übersicht der aktuellen BAFA/KfW-Fördermöglichkeiten Diese Tabelle fasst die wichtigsten Förderbausteine für den Einbau einer Wärmepumpe in Kombination mit weiteren Effizienzmaßnahmen zusammen.

Förderbaustein Fördersatz (in %) Bedingungen und Hinweise
Grundförderung 30 % Gilt für den Einbau einer neuen, förderfähigen Wärmepumpe in Bestandsgebäuden.
Klimageschwindigkeits-Bonus 20 % Für den Austausch einer funktionsfähigen fossilen Heizung (Öl, Kohle, Gasetagenheizung) oder einer mind. 20 Jahre alten Gasheizung.
Effizienz-Bonus 5 % Für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (z.B. R290/Propan) oder bei Nutzung von Wasser, Erdreich oder Abwasser als Wärmequelle.
Einkommens-Bonus 30 % Nur für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 40.000 € pro Jahr.
Maximale Förderung 70 % (gedeckelt) Die Summe der Boni darf 70 % nicht überschreiten. Die förderfähigen Kosten liegen bei 30.000 € für die erste Wohneinheit.

Denken Sie daran, dass sich Förderbedingungen ändern können. Ein kurzer Check auf den offiziellen Seiten der KfW oder ein Gespräch mit einem Fachberater ist daher immer eine gute Idee, bevor Sie in die konkrete Planung einsteigen.

Die häufigsten Fehler bei der Antragstellung – und wie Sie sie vermeiden

Der Weg zur Förderung ist eigentlich unkompliziert, aber es gibt eine entscheidende Hürde, an der viele scheitern: die Reihenfolge. Der häufigste und teuerste Fehler ist, den Handwerkervertrag zu unterschreiben, bevor der Förderantrag bei der KfW gestellt wurde. Das führt unweigerlich zur Ablehnung des Antrags.

Halten Sie sich deshalb unbedingt an diese Schritte:

  1. Angebot einholen: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb wie Energiekonzepte4you GmbH ein detailliertes Angebot erstellen.
  2. Förderantrag stellen: Reichen Sie auf dieser Basis den Antrag online bei der KfW ein.
  3. Zusage abwarten: Warten Sie unbedingt auf den Zuwendungsbescheid! Erst diese Zusage gibt Ihnen grünes Licht.
  4. Vertrag unterschreiben: Jetzt, mit der Förderzusage in der Tasche, können Sie den Auftrag an den Handwerksbetrieb vergeben.
  5. Umsetzung und Nachweise: Lassen Sie die Arbeiten durchführen. Sammeln Sie alle Rechnungen und Dokumente sorgfältig.
  6. Auszahlung beantragen: Nach Abschluss des Projekts reichen Sie die Nachweise bei der KfW ein, und der Zuschuss wird auf Ihr Konto überwiesen.

Als regionaler Experte für Niedersachsen werfen wir von Energiekonzepte4you immer auch einen Blick auf lokale Fördertöpfe. Oft gibt es zusätzliche Programme von Städten wie Hannover oder der Region Hildesheim, die sich mit der Bundesförderung kombinieren lassen. So holen wir wirklich das Maximum für Sie heraus.

So wird Ihr Projekt mit uns zum Erfolg

Die beste Planung ist nur die halbe Miete – am Ende zählt die saubere und professionelle Umsetzung. Der Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage kann auf den ersten Blick ziemlich komplex wirken. Aber keine Sorge: Mit einem erfahrenen Partner an Ihrer Seite wird daraus ein klar strukturierter und absolut planbarer Prozess. Wir bei Energiekonzepte4you sehen uns nicht einfach nur als Installateure. Vielmehr sind wir Ihr persönlicher Projektmanager für die Energiewende in Ihrem Zuhause. Zuverlässig, termingerecht und alles aus einer Hand.

Zwei Männer besprechen Pläne neben einer Wärmepumpe und Photovoltaikanlage auf einem Hausdach.

Der Wunsch, eine Wärmepumpe mit Photovoltaik zu kombinieren, ist in Deutschland riesig. Eine Umfrage im Auftrag von Stiebel Eltron hat gezeigt, dass 61 % der Verbraucher genau von dieser Lösung als Ersatz für ihre alte Heizung träumen. Was uns dabei besonders freut: Fast drei Viertel (75 %) der Befragten wollen bei der Umsetzung auf das lokale Fachhandwerk vertrauen. Ein Vertrauensvorschuss, den wir sehr ernst nehmen. Mehr über diese spannenden Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Vom Erstgespräch zum fairen Festpreisangebot

Jedes gute Projekt startet mit einem offenen Gespräch. In unserer ersten Beratung geht es nicht darum, Ihnen schnell etwas zu verkaufen. Wir wollen Ihre Wünsche, Ihre Ziele und die Gegebenheiten bei Ihnen vor Ort ganz genau verstehen.

Dafür analysieren wir Ihren bisherigen Energiebedarf, prüfen die baulichen Voraussetzungen und klären, was Ihnen wichtig ist. Auf dieser soliden Grundlage entwickeln wir dann ein maßgeschneidertes Konzept. Anschließend erhalten Sie von uns ein verständliches und transparentes Festpreisangebot, das alle Komponenten, Installationsarbeiten und sonstigen Kostenpunkte klar aufschlüsselt. Versteckte Kosten gibt es bei uns nicht – darauf können Sie sich verlassen.

Ein fester Ansprechpartner für das gesamte Projekt ist der Schlüssel zum Erfolg. Sie müssen sich nicht selbst mit Heizungsbauern, Elektrikern und Dachdeckern abstimmen. Ihr Projektleiter bei Energiekonzepte4you koordiniert alles und steht Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Fachgerechte Montage – alles aus einer Hand

Sobald Sie uns grünes Licht geben, legt unser eingespieltes Team aus zertifizierten Heizungs- und Elektro-Experten los. Der große Vorteil: Da wir alle wichtigen Gewerke im eigenen Haus haben, greifen die Arbeitsschritte wie Zahnräder ineinander. Das garantiert nicht nur eine erstklassige Qualität, sondern auch eine zügige und saubere Installation.

Unser bewährter Montageprozess läuft in der Regel so ab:

  • Arbeiten am Dach: Zuerst bringen unsere Monteure die Unterkonstruktion auf dem Dach an. Darauf folgen die hochwertigen PV-Module und die fachgerechte Verkabelung.
  • Elektroinstallation: Unsere Elektriker kümmern sich um den Wechselrichter, den Stromspeicher und das Energiemanagementsystem. Der sichere Anschluss an Ihren Zählerschrank ist dabei selbstverständlich.
  • Heizungsinstallation: Zeitgleich wird die neue Wärmepumpe aufgestellt und an Ihr bestehendes Heizsystem angeschlossen. Ein hydraulischer Abgleich gehört für uns immer dazu, um das Maximum an Effizienz herauszuholen.

Wir setzen übrigens ausschließlich auf geprüfte Markenprodukte. Nur so können wir die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Anlage sicherstellen. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir denken und arbeiten, wenn Sie sich unser individuelles Energiekonzept ansehen.

Inbetriebnahme und Service, auf den Sie zählen können

Mit der fertigen Installation ist das Projekt für uns noch lange nicht abgeschlossen. Wir nehmen die Anlage gemeinsam mit Ihnen in Betrieb und erklären Ihnen alles ganz genau. Sie lernen, wie Sie die Leistung Ihrer Anlage im Blick behalten und die intelligente Steuerung für sich optimal nutzen.

Und auch danach sind wir für Sie da. Als regionaler Fachbetrieb in Niedersachsen, mit klarem Fokus auf den Raum Hildesheim und Hannover, bieten wir Ihnen einen verlässlichen und schnellen Kundendienst. Eine regelmäßige Wartung sichert den effizienten Betrieb und die lange Lebensdauer Ihrer Investition. So haben Sie die Gewissheit, über viele Jahre sorgenfrei von Ihrer Unabhängigkeit und den niedrigen Energiekosten zu profitieren.

Ihre Fragen aus der Praxis – unsere Antworten

Im Raum Hildesheim und Hannover hören wir immer wieder ähnliche Fragen. Verständlich, denn eine solche Entscheidung will gut überlegt sein. Hier bringen wir Licht ins Dunkel und beantworten, was Hausbesitzer wie Sie am häufigsten beschäftigt.

Läuft die Wärmepumpe überhaupt, wenn im Winter keine Sonne scheint?

Ja, absolut. Viele verwechseln da etwas: Die Wärmepumpe holt sich ihre Energie aus der Umgebungswärme – also aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – und nicht direkt aus den Sonnenstrahlen. Deshalb heizt sie auch bei dichtem Nebel oder im tiefsten Winter absolut zuverlässig.

Klar, die Photovoltaikanlage liefert an solchen Tagen weniger Strom. Aber genau dafür ist das System ja clever ausgelegt. Zuerst springt Ihr Stromspeicher ein. Reicht das nicht, wird der fehlende Rest einfach aus dem öffentlichen Netz bezogen. Die intelligente Steuerung sorgt im Hintergrund dafür, dass Ihr Zuhause immer warm ist, minimiert aber den teuren Zukauf von Netzstrom.

Ihr Komfort steht immer an erster Stelle. Das System optimiert die Kosten, aber niemals auf Kosten einer verlässlichen Wärmeversorgung – auch nicht bei klirrender Kälte.

Brauche ich wirklich immer einen Stromspeicher?

In 9 von 10 Fällen lautet unsere Antwort aus Erfahrung: Ja, unbedingt! Der Stromspeicher ist das Herzstück, um den selbst erzeugten Strom auch wirklich selbst zu nutzen. Erst damit wird das ganze System richtig wirtschaftlich.

Stellen Sie es sich so vor: Tagsüber, wenn die Sonne knallt, produziert die PV-Anlage Strom im Überfluss. Genau diesen Strom bunkert der Speicher für die Nacht oder die frühen Morgenstunden. Das sind die Zeiten, in denen die Wärmepumpe oft anläuft, um das Wasser zu erwärmen oder das Haus für den Tag vorzuheizen.

  • Ohne Speicher: Sie verschenken den Überschuss für ein paar Cent an den Netzbetreiber.
  • Mit Speicher: Sie nutzen genau diesen wertvollen Strom später selbst und sparen sich den teuren Einkauf von Netzstrom, der locker das Drei- oder Vierfache kostet.

Wir schauen uns immer genau Ihr Verbrauchsverhalten an. Nur so finden wir heraus, welche Speichergröße sich für Sie rechnet, ohne überdimensioniert zu sein.

Kann ich meine alte Gas- oder Ölheizung einfach 1:1 austauschen?

Das kommt ganz auf den energetischen Zustand Ihres Hauses an. Die gute Nachricht: Moderne Wärmepumpen sind erstaunlich anpassungsfähig und funktionieren oft auch mit normalen Heizkörpern gut. Ideal ist natürlich eine Fußboden- oder Wandheizung, weil diese mit viel niedrigeren Wassertemperaturen auskommt und die Wärmepumpe dadurch noch effizienter arbeitet.

Entscheidend ist aber vor allem, dass die Wärme im Haus bleibt. Eine vernünftige Dämmung von Dach und Fassade sowie dichte Fenster sind das A und O. Als Fachbetrieb prüfen wir bei Ihnen vor Ort, ob Ihr Haus „Wärmepumpen-ready“ ist. Manchmal reicht es schon, ein paar zu klein geratene Heizkörper im Wohnzimmer auszutauschen, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.


Sie wünschen sich eine ehrliche Einschätzung für Ihr Haus und ein Konzept, das wirklich passt? Als Energiekonzepte4you GmbH sind wir Ihr Partner hier in Niedersachsen. Sprechen Sie uns an für eine unverbindliche Beratung und finden Sie heraus, wie Sie mit der cleveren Kombination Ihre Energiekosten für immer in den Griff bekommen.

Fordern Sie jetzt Ihre kostenlose Beratung an – individuell und unverbindlich.

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